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Geomatiker - ein Ausbildungsberuf bei dem sich alles um die Erde dreht.

Magdeburg, 31. Juli 2015

Felix Asmus freut sich über sein Abschlusszeugnis zum Geomatiker.

Felix Asmus freut sich über sein Abschlusszeugnis zum Geomatiker.

Er hat es geschafft und das auch noch als Klassenbester! Felix Asmus, Auszubildender bei der GeoFly GmbH in Magdeburg hat die Prüfung zum Geomatiker erfolgreich bestanden. Geomatiker vermessen die Welt und bei der GeoFly GmbH mit modernster Messtechnik aus der Luft. Wie der 21 Jährige die ersten beruflichen Flugversuche erlebt hat, erzählt er uns in einem Interview.

Felix stell dich bitte einmal kurz vor.

Mein Name ist Felix Asmus, ich bin 21 Jahre alt und in Magdeburg geboren.

Du hast deine Ausbildung bei der Geofly GmbH zum Geomatiker gemacht, wie bist du dazu gekommen?

Ich hab mich schon lange für das Fach Geografie interessiert und auf Grundlage dessen, habe ich in der Berufsberatung der Arbeitsagentur dann unter anderem den Ausbildungsberuf zum Geomatiker als Vorschlag bekommen. Der Beruf hat mich sofort angesprochen und die Möglichkeit ihn in Magdeburg zu erlernen war dann der entscheidende Punkt.

Welche Bereiche hast du während deiner Ausbildung durchlaufen und was waren deine Aufgaben?

Ich habe während meiner Ausbildung bei der GeoFly GmbH die Bereiche der Produktion sowohl im Innen- und Außendienst und den Bereich der Angebotserstellung durchlaufen. Zu meinen Aufgaben gehörten z.B. die Erstellung der Bildflugplanung und die Vorbereitung für einen Bildflug. Im Anschluss an einen Bildflug waren unter anderem meine Aufgaben die Bilddaten zu prozessieren und eine radiometrische Anpassung vorzunehmen. Des Weiteren kamen im Rahmen einer Orthophotoerstellung auch Aufgaben wie Seamlineeditierung hinzu. Der Außendienst beschränkte sich weitest gehend auf Passpunktmessung, die dafür nötige Planung erstellte ich auch.

Da bei der GeoFly GmbH nicht alle Ausbildungsinhalte vermittelt werden konnten, hatte ich auch Praktika bei einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur und beim Landesamt für Vermessung und Geoinformation.

Gab es Aufgaben oder Projekte an die du dich in 10 Jahren noch erinnern wirst?

Da gibt es einige Projekte. Um nur eines zu nennen unser Türkeiprojekt, bei dem so ziemlich alle Städte der Türkei beflogen werden. Wir haben ca. die Hälfte der Städte beflogen und für jede musste eine Flugplanung erstellt werden und zwar nicht nur einmal...(lacht).

Was war im Laufe deiner Ausbildung die größte Herausforderung?

So wirklich die "größte Herausforderung" fällt mir nicht ein, aber der Alltag ist mit vielen kleinen Herausforderungen gespickt. So zum Beispiel bei der Passpunktplanung einer Stromtrasse, denn mehrheitlich stehen diese Stromleitungen mitten im Feld und dort messbare Passpunkte zu finden ist echt nicht einfach oder im bergigem Gelände eine nutzbare Laserflugplanung zu erstellen.

Nun hast du deine Ausbildung als Klassenbester abgeschlossen, wie geht es nun weiter?

Glücklicherweise habe ich einen festen Arbeitsvertrag bei der GeoFly GmbH bekommen und freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.

Welche Tipps hast du für Bewerber, die sich für eine Ausbildung bei der GeoFly GmbH interessieren?

Zum einen sollte ein Interesse an der Geografie bzw. Geoinformation vorhanden sein und eine räumliche Orientierung ist wichtig.
Auch Kenntnisse über die allgemeine Computertechnik sind sehr hilfreich, also nicht nur Excel und Word beherrschen, sondern auch schon mal eine Festplatte formatiert haben usw..
Bereit sein auch mal überlängere Zeit ein und die gleiche Tätigkeit zumachen. Zum Beispiel Seamlineeditierung von Halb Magdeburg.

Was machst du in deiner Freizeit? Was gefällt dir besonders an Magdeburg und was sollte man deiner Meinung nach unbedingt gesehen haben?

In meiner Freizeit probiere ich so viel Zeit wie geht mit der Fotografie zu verbringen, außerdem gehe ich regelmäßig zum Ausgleich des Büroalltags ins Fitnessstudio.
An Magdeburg gefällt mir besonders der große Stadtpark und die Umgebung an der Elbe, z. B. die Strandbar oder die Elbschaukel.
Man sollte sich auf jeden Fall den Magdeburger Dom anschauen und einen Blick von der Johanneskirche oder dem Aussichtsturm werfen um die Stadt einmal von oben zu betrachten. Dann fällt einem nämlich auch auf das Magdeburger sehr grün ist. Auch eine Sache dir mir sehr gut gefällt.

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