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GeoFly unterstützt deutsch - isländisches Forscherteam bei der Überwachung isländischer Vulkane.

19.10.2015 - München, Island, Magdeburg // Mit innovativer Fernerkundungs- Technologie liefert die Aircrew der GeoFly GmbH aus Magdeburg hochauflösende, digitale Luftbilder von Island.

Vulkan Katla, bedeckt von meterdicken Eisschichten.

Vulkan Katla, bedeckt von meterdicken Eisschichten.

Die Rockwell Commander mit spezieller Kamertechnik, auf dem Flughafen in Reykjavik. Das Forscherteam kurz vor dem Aubflug (v.l.n.r.) Dr. Ulrich Münzer von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Ágúst Guðmundsson, Direktor der Fjarkönnun ehf. und der technische Leiter der GeoFly GmbH, Thomas Risch.

Die Rockwell Commander mit spezieller Kamertechnik, auf dem Flughafen in Reykjavik. Das Forscherteam kurz vor dem Abflug (v.l.n.r.) Dr. Ulrich Münzer von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Ágúst Guðmundsson, Direktor der Fjarkönnun ehf. und der technische Leiter der GeoFly GmbH, Thomas Risch.

Mit innovativer Fernerkundungs- Technologie liefert die Aircrew der GeoFly GmbH aus Magdeburg hochauflösende, digitale Luftbilder von Island. "Es ist eines unserer spannendsten Luftbildprojekte für unser Team", erklärt Aicke Damrau, Geschäftsführer der GeoFly GmbH aus Magdeburg. "Unser Aircrew-Team ist für das deutsch-isländische Projekt IsViews (Iceland subglacial Volcanoes interdisciplinary early warning system) in der Luft und sammelt aktuelle Bilddaten über Island." "Gletscher-Mapping und Monitoring, Vulkankartierung und -überwachung, Katastrophenmanagement und Worst-Case-Szenario-Planung sind nur einige Aufgaben mit dem sich das Projekt IsViews befasst.", erklärt der technische Leiter der GeoFly, Thomas Risch.
Die GeoFly GmbH ist seit 2014 Teil dieses internationalen Projekts und liefert mit hochleistungsfähiger Kameratechnik, UltraCam Xp, Luftbilddaten mit einer Bodenauflösung von bis zu 10 cm. Die gewonnenen Luftbildinformationen werden an speziellen Workstations in Magdeburg aufbereitet und dem Forscherteam zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung gestellt. Laut Forscherteam der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Sektion Geologie, ist Island nach Hawaii die zweit aktivste Vulkaninsel. Die beiden letzten Vulkanausbrüche hatten verheerende Folgen. Die Eruption des vergletscherten Vulkans Eyjafjallajökull führte im Frühjahr 2010 zu einer Unterbrechung des Flugverkehrs für mehrere Tage. 25 europäische Länder waren betroffen. Der direkte Verlust für die Fluggesellschaften wird auf mehr als 1,3 Milliarden Euro geschätzt. Vor diesem Hintergrund arbeiten die Wissenschaftler der LMU München mit Projektpartnern, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Remote Sensing Solutions GmbH (RSS), Bayrische Akademie der Wissenschaften-Komission für Glaziologie und der Fjarkönnun / Fernerkundung ehf aus Island an Überwachungs- und Frühwarnsystemen, um bei weiteren Ausbrüchen Menschen in der Region, Fluggesellschaften und Luftfrachtunternehmen rechtzeitig zu warnen. Erneute Vulkanausbrüche werden erwartet. 

Weitere Informationen zum Projekt IsViews erhalten Sie unter:

http://www.isviews.geo.uni-muenchen.de/news/index.html

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