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Neue Technologien, neue Fragestellungen und vor allem viele Gespräche darüber, was Photogrammetrie heute leisten muss.
Am 29. und 30. September 2026 kamen in Dessau Unternehmen, Anwender, Technologiepartner und Interessierte zum OPEN DAY PHOTOGRAMMETRY 2026 zusammen.
Gemeinsam mit unseren ODP-Partnern geoplana, AVT Airborne Sensing, BSF Swissphoto und Aerowest haben wir zwei Tage lang aktuelle Entwicklungen der Branche nicht nur präsentiert, sondern auch diskutiert, eingeordnet und weitergedacht.
Das Motto „Photogrammetrie zum Anfassen“ war dabei ganz bewusst gewählt. Denn der ODP lebt nicht allein von Technologien und Fachvorträgen. Entscheidend ist der Austausch darüber, wie Verfahren, Sensorik und Datenprodukte in der Praxis eingesetzt werden und welche konkreten Mehrwerte sie für reale Anwendungen schaffen.
Photogrammetrie trifft Luftfahrtgeschichte
Auch der Veranstaltungsort hat den ODP 2026 geprägt.
Mit dem Technikmuseum „Hugo Junkers“ fand der ODP an einem Ort statt, an dem die Geschichte der Luftfahrt unmittelbar erlebbar wird. Die Ju 52 als zentraler Blickpunkt und die lichtdurchflutete Halle haben eine Atmosphäre geschaffen, die hervorragend zu einer Veranstaltung rund um Bildflug und Photogrammetrie gepasst hat.
Gleichzeitig haben wir den Kreis der Teilnehmenden in diesem Jahr erweitert: Erstmals waren auch Studierende der Hochschule Anhalt eingeladen.
Dass sie sich nicht nur aktiv eingebracht haben, sondern beim Quiz rund um die Vermessungsflüge direkt punkten konnten, hat uns besonders gefreut. Der Austausch zwischen erfahrenen Branchenvertretern und Nachwuchskräften ist genau die Art von Verbindung, die wir auch künftig weiter stärken möchten.
Denn wenn wir über die Zukunft der Photogrammetrie sprechen, gehört auch der Nachwuchs an den Tisch.
Vom Digital Twin bis KI: Welche Themen die Branche bewegen
Fachlich wurde an beiden Tagen deutlich, wie stark sich die Prozesse rund um Befliegung, Datenerfassung und Geodatenproduktion derzeit weiterentwickeln.
Der digitale Zwilling bleibt ein zentrales Thema. Die Diskussionen rund um digitale Abbilder, Reality Mapping und die Verarbeitung großer Geodatenbestände zeigen, wie eng Datenerfassung, Prozessierung und spätere Nutzung inzwischen miteinander verbunden sind.
Gleichzeitig zog sich ein weiteres Thema durch den ODP: die zunehmende Unterstützung durch künstliche Intelligenz bei der Prozessierung von Geodaten. KI wird damit immer stärker Teil konkreter Workflows und Anwendungen und kann dazu beitragen, Prozesse effizienter zu gestalten und große Datenmengen gezielter auszuwerten.
Der ODP hat damit einmal mehr gezeigt: Technologische Entwicklungen lassen sich nicht isoliert betrachten. Entscheidend ist, wie gut sie sich in bestehende Prozesse integrieren lassen und welchen Mehrwert sie im tatsächlichen Workflow schaffen.
Eine Branche, die vom Austausch lebt
Mindestens genauso wichtig wie die fachlichen Impulse waren für uns die Gespräche zwischen den Programmpunkten.
Ein wesentlicher Bestandteil des OPEN DAY PHOTOGRAMMETRY bleibt der direkte Austausch innerhalb der Branche. Denn gerade das Zusammenbringen unterschiedlicher Perspektiven macht den ODP zu mehr als einer klassischen Fachveranstaltung.
Aicke Damrau, Geschäftsführer von GeoFly, bringt diesen Anspruch auf den Punkt:
„Der ODP ist für uns weit mehr als eine reine Fachveranstaltung: Er bietet eine wertvolle Plattform für den direkten, offenen Austausch zwischen Technologieanbietern, Bildflugunternehmen und Anwendern. Im gemeinsamen Dialog diskutieren wir aktuelle Themen der Photogrammetrie und setzen entscheidende Impulse, um partnerschaftlich die Zukunft der Branche zu gestalten.“
Wie wertvoll dieses Format inzwischen geworden ist, haben auch die Gespräche mit unseren Partnern gezeigt. Besonders gefreut hat uns ihre klare Zusage, beim nächsten OPEN DAY PHOTOGRAMMETRY wieder dabei zu sein. Dass der ODP inzwischen einen festen Platz in ihren Kalendern hat, ist für uns ein starkes Zeichen.
Was vom ODP 2026 bleibt
Nach zwei intensiven Tagen bleiben viele fachliche Impulse, neue Kontakte und weiterführende Gespräche. Vor allem aber bleibt eine wichtige Erkenntnis:
Die Weiterentwicklung unserer Branche findet nicht nur über neue Technologien statt. Sie entsteht auch im Austausch miteinander.
Genau darin liegt für uns der besondere Wert des OPEN DAY PHOTOGRAMMETRY.
Eine Branche braucht Orte, an denen Wissen nicht nur präsentiert, sondern geteilt wird. Orte, an denen Technologie auf Anwendung trifft. An denen unterschiedliche Blickwinkel sichtbar werden. Und an denen aus einem Gespräch vielleicht die nächste Idee, Zusammenarbeit oder gemeinsame Lösung entsteht.
Wir bedanken uns bei unseren ODP-Partnern, Referentinnen und Referenten sowie allen Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die diese zwei Tage mit ihren Erfahrungen, Fragen und Perspektiven gestaltet haben.
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