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Kombination aus Airborne Laserscanning und Mobile Laserscanning eröffnet vielseitige Anwendungsbereiche

Airborne Laserscanning gehört zu den effizientesten Methoden, um Höheninformationen und die Oberflächenstruktur der Erdoberfläche zu ermitteln. Dabei entstehen aus der Luft Pointclouds mit einer Genauigkeit von bis zu 100 points/m². Das daraus generierte Digitale Geländemodell (DTM) erreicht eine Positionspräzision, die nur bis auf wenige cm von der tatsächlichen Position im Gelände abweicht.

Ein aktuelles Partnerprojekt der GeoFly in Zusammenarbeit mit der Trigis GmbH zeigt zudem, wie viel Potential die Kombination von Laserscanning aus der Luft und Mobile Laserscanning bietet, um noch mehr Points zu generieren. Im konkreten Fall geht es um die Erfassung einer Bundesstraße im städtischen Raum.

Während das Team der GeoFly GmbH die Laserscanbefliegung aus der Luft übernimmt, wird am Boden mittels Straßenbefahrung die Erfassung umgesetzt. Das Fahrzeug, das für diese Einsätze speziell umgerüstet wurde, ist mit einem Laserscanner sowie einer 360°-Kamera ausgestattet. Dabei werden die Objekte im unmittelbaren Umkreis kontinuierlich während der Fahrt von beiden Systemen erfasst. Der Scanner zeichnet beeindruckende 2 Millionen Punkte pro Sekunde auf, was etwa 7000 points/m² entspricht. Das Ergebnis ist ein hochdetailliertes Punktfeld des Straßenbereichs. Die aufgenommenen Bilddaten der Kamera ergänzen pro Point zudem Farbinformationen, so dass das Ergebnis eine nahezu realitätskonforme Optik aufweist.

Das hochqualifizierte Team der GeoFly-Datenproduktion arbeitet im nächsten Schritt daran die gesamten Punktdaten aus dem Airborne Laserscanning sowie dem Mobile Laserscanning zusammenzufassen, zu prozessieren und zu georeferenzieren. Dabei dient die Punktwolke auch als Grundlage für die Objektvektorisierung. Das Ergebnis ist ein hochgenauer dreidimensionaler Zwilling der Straße und seiner unmittelbaren Umgebung. Dabei können die Anwendungsbereiche dieser Bestandsaufnahme für den Nutzer absolut vielseitig sein. Die Möglichkeiten reichen von der Neu- oder Ausbauplanung, über die Baum- oder Verkehrsschilderkatastererstellung bis hin zur Straßenzustandskontrolle. Die Zeit- und Kostenersparnis sowie der zielgerichtete Einsatz von Finanzmittel liegen auf der Hand.

Auch die Schwerlastlogistik kann von solchen Datenerhebungen profitieren. Durch die Nutzung der gesammelten Informationen in einer CAD-Planungssoftware kann die Streckenplanung bereits vor Durchführung eines Schwerlasttransportes wichtige Erkenntnisse bringen: schmale Passagen oder ungeeignete Brückenunterführungen können ebenso aus der Planung ausgeschlossen werden, wie enge Kurven oder bauliche Hindernisse.

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Kontakt: Geofly GmbH

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